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DIE GOMEROS
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Gomeros an sich...

...sind lebenslustige und stolze Menschen, die sehr mit ihrer Heimat La Gomera verbunden und verwurzelt sind. Auf der Insel hat man es nicht eilig. Der nächste Tag kommt, so oder so, oder noch anders. Die Menschen definieren sich nicht über ihre Arbeit, sondern sie sind, wie sie sind, ganz einfach. Weltweit einzigartig ist die Pfeifsprache der Gomeros "El Silbo".
Eine Arbeit zu finden, ist schon immer auf der Insel schwer gewesen. Daran hat sich seit dem vorigen Jahrhundert bis zum heutigen Tage nichts geändert. Immer wieder sind die Gomeros ausgewandert, in der Vergangenheit vorzugsweise nach Venezuela (http://de.wikipedia.org/wiki/Venezuela) und nach Kuba, heute oft nach Mitteleuropa. Vor allem durch die Rückwanderer aus der Karibik und Südamerika hat sich die Kultur Gomeras (und der Kanaren) geprägt: Salsa, Merengue und Lebensstil sind "importiert" worden. Auch wenn die Gomeros Spanier sind, haben sie doch mit Flamenco und Stierkampf (dem Klischee) des Festlandsspaniers, nichts zu tun - im Gegenteil. |
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Wie insgesamt in Spanien, ist die Familie von besonderer Bedeutung, auch wenn sich die Strukturen durch den Tourismus - insbesondere in den Zentren - verändern. Auffallend ist der liebevolle Umgang mit Kindern. Auf einer Fiesta sind die Kleinen auch durchaus noch nachts um zwei Uhr zugange. Das ist vollkommen normal und stellt keinen Fall für den Kinderschutzbund dar.
Böse Zungen bezeichnen die Gomeros übrigens als die "Ostfriesen der Kanaren". Es existieren auch entsprechende Witze. Ob das Gerücht stimmt, muss jeder selber herausfinden. |
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Fiestas...

...sind mit das Wichtigste im Leben der Gomeros.
In Playa de Santiago zum Beispiel, finden sie in der Regel auf dem Dorfplatz (Plaza) direkt am Meer statt. Meist wird auf sie schon am Tage mit lauten Böllerschüssen und Lautsprecherwagen aufmerksam gemacht. Auf der Plaza sind Kioske und eine kleine Bühne aufgebaut.
Die Fiesta beginnt meist um 22 Uhr, aber vor Mitternacht braucht man sich eigentlich nicht sehen zu lassen. Es wird Salsa und Merengue getanzt. Und getanzt und noch einmal getanzt (span. baile). Aus verbürgter Quelle wurde berichtet, dass es Tänzerinnen gab, bei denen die komplette Schuhsohle nach einer Nacht durch war. Dies ist kein Wunder, haben die Gomeros Ausdauer beim Tanzen: oft geht die Fiesta bis 8 Uhr morgens.
Getrunken wird viel, vor allem Bier, Wein und Cola mit Rum (Cuba libre). Gegessen werden marinierte Schweinespieße mit scharfer Knoblauchsauce (pinchos con mojo) und gegrillte Schweineschnitzel (filete de cerdo a la plancha). Für die live Musik sorgen oft die acht Jungs vom Orquestra Wamampy (http://www.terra.es/personal/wamampy, Tel.: 922 895224, 696 428697), die fast alle im Barranco (Tal) Santiago wohnen. CDs gibt es übrigens auch von ihnen. |
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